Seit Jahrtausenden werden in verschiedenen medizinischen Kulturen v. a. in der Schmerzbehandlung therapeutische Techniken angewandt, die davon ausgehen, dass es zwischen bestimmten Hautzonen und inneren Organen Zusammenhänge gibt.
Die Massage bestimmter Hautpartien soll eine heilsame Wirkung auf innere Organe ausüben, die mit den Hautpartien durch Blut- und Nervenbahnen verbunden sind. Zu diesen Wirkmechanismen gibt es inzwischen eine Vielzahl von Theorien.
Die lokale Wirkung beruht auf einer durchblutungsbedingten verstärkten Sauerstoffversorgung, einem erhöhten venösen und lymphatischen Rückfluss, einer Aktivierung des Muskelstoffwechsels, einer Lockerung des Muskeltonus und einer Verbesserung der Durchblutung.
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